Der Blick von fern

Ich schreibe wöchentlich darüber, wie unser Leben aus einer extremen Vogelperspektive aussehen könnte.

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Cassie hat ihre Familie zum Weihnachtsessen eingeladen. Sie freut sich sehr, dass ihre erwachsenen drei Kinder mit Freund und Freundinnen kommen werden.

Im Universum ist alles gut genug. Alles hat seinen Platz. Allerdings haben die Menschen manchmal Probleme, das zu erkennen.

Asteroiden schlagen mit zerstörerischer Kraft auf Planeten ein. Gorillas kämpfen gewaltsam um ihre Reviere. Auch Menschen haben Instinkte, die stärker sind als ihre Erziehung. Das sehe ich, das Bewusstsein, ständig.

Im Universum werden ständig Informationen ausgetauscht. Bei den Menschen übertragen sich Gefühle und Körpermuster sogar über Generationen hinweg. Das sehe ich, das Bewusstsein, Tag für Tag.

 

Das All strahlt Ruhe aus, die Erde ist massiv und stabil. Die Menschen können ebenso ruhig und klar sein. Selbst im Sturm der Gefühle. Das weiß ich, das Bewusstsein, genau.

 

Im Universum ist Zeit relativ, das weiß ich, das Bewusstsein genau. Auf der Erde läuft die Zeit linear, vorwärts. Die Menschen können die Vergangenheit und die Gegenwart gleichzeitig erleben, indem sie Vergangenes mit Körper und Geist festhalten.

Im Universum werden Informationen mit Radiowellen transportiert. Das höre ich, das Bewusstsein, immerzu. Auf der Erde werfen Berge Schallwellen als Echos zurück. Die Menschen bauen Musikinstrumente, Radios und Verstärker.

Alles im Universum ist, wie es ist. Die Antilopen auf der Erde akzeptieren es, mit den Löwen das Wasserloch zu teilen, obwohl es für sie gefährlich werden kann. Nur die Menschen wollen bestimmen, was und wie es ist. So machen sie Fortschritt möglich, stehen sich aber auch selbst im Weg. Das beobachte ich, das Bewusstsein, häufig.

Das Universum und die Erde brauchen keine Spiegel. Die Menschen haben sie erfunden. Dabei können sie sich auch ineinander spiegeln. Das kann ich, das Bewusstsein, gut sehen.



Die Materie im Universum entsteht und vergeht. Auf der Erde verändern sich Landschaften unaufhaltsam. Nur die Menschen haben die Kraft, Dinge mit ihrem Willen zu verändern und an ihre Wünsche anzupassen. Das kann ich, das Bewusstsein, gut erkennen.